Süße Gewohnheit - Lakis Mouratidis

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Die doppelte Kirsche ist in vielen Kulturen ein beliebtes Motiv. In Japan ist sie Sinnbild für Selbstfindung, Selbstverwirklichung und Reinheit. Generell steht sie für Verlockung und Attraktivität und wird oft als Symbol für sexuelle Aktivität und Freiheit angenommen. Die Wassertropfen, die oft als Zeichen für besondere Frische auf den Kirschen gezeigt werden, befinden sich hier darüber und scheinen vorbei zu fliegen. Die rechte Kirsche erscheint trotzdem frisch, die große helle reflektierende Stelle ist hier ein Visier eines Motorradhelms. In dieser Kombination denkt man an ein Motorrad mit Beisitzer und plötzlich erhält das Bild einen Hauch von 'Vintage'-Look.

Das Bild stammt aus der Reihe Emephere Dialekte, die in Düsseldorf, Köln und Berlin ausgestellt wurde.

Bildgröße 50 x 65 cm

Hochwertiger Galeriedruck 10 signierte Exemplare
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Lakis Mouratidis, Volos, Griechenland

Lakis Mouratidis wurde 1950 in Drama (Nordgriechenland) geboren und fand erst spät zur Malerei. Er hat ein abgeschlossenes Studium als Vermessungsingenieur und ist in seiner Heimat für seine politischen Arbeiten bekannt. Für das 40°Urban Art Festival hat er schon oft in Düsseldorf gemalt und mittlerweile das Festival erfolgreich nach Griechenland exportiert. Seine Werke bedienen sich häufig surrealer Elemente, die für ihn die ideale Ausdrucksweise sind. Er nutzt für seine Werke auch häufig die ganz großen Leinwände wie Mauern und Hausfassaden und strebt damit den direkten 'Dialog' mit den Menschen an.

 

Ephemere (vergängliche) DIALEKTE

"Bei der Malkunst geht es für mich um die tiefgreifende „Obsession der Farben“, die die Grenzen des introvertierten Ausdrucks meiner bewussten und unbewussten, imaginären und zufälligen Wahrnehmung genau bestimmen.

Diese „Farbenobsession“ offenbart, wie ich als Individuum „rotiere“ und wie die existierende und die zukünftige Welt innerhalb und außerhalb der Schwerkraft „rotiert“.

Die Sprachdialekte erzeugen bei ihrer Entstehung eine „Wahrnehmung“, insbesondere „neue Wahrnehmung“ und schweben, bis sie sich in die Hauptsprache integrieren bzw. bis sie wegen Unbrauchbarkeit permanent verloren gehen.

Ephemere Dialekte hingegen, wie sie bis heute Weltanschauungen formulierten, während sie unwiderruflich den gleichen Begriff mit unterschiedlichen Bedeutungen verwenden, damit das Wichtige unbedeutend wird und umgekehrt kämpfen ewig, bis sie ein schöpferisches Bewusstsein erlangen.

In meiner Malkunst verfangen sich Menschen, Begriffe, Zustände und Objekte mit surrealistischer Intention in der Spur einer Idee, wo sie Rollen wechseln, andere, vielleicht neue Rollen annehmend, sodass Bewusstsein für das Machbare geschaffen wird. Auf dieser Weise wähle ich meine Bilder und setze sie mit meiner Auffassung des „SEINS“ gleich."

Lakis Mouratidis